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15.07.2013 10:04 Alter: 7 yrs

Fifty-Fifty - Kurzvorträge und Studentenprotest

Hand in Hand bestritten die Medien- und die Kunstwissenschaften ihren Kurzvortragsmarathon. Mittendrin eine Performance von Studierenden und die Frage nach Konventionen, Zielen und der Revolution.


Nach einem Jahr Auszeit vom Rundgang präsentierten sich die Medienwissenschaften dieses Jahr zusammen mit der Kunstwissenschaft. Passend zum runden Geburtstag der Hochschule wurden die Kurzvorträge um die Zahl 50 ausgerichtet. Victoria von Flemming sprach über Mischwesen und was es bedeutet in die Haut eines anderen zu schlüpfen. Ulrike Bergermann diskutierte die Verteilung des Kapitals. Und Michael Mönninger erklärte 50 Gründe der Faszination am Hässlichen und zeigte dazu  architektonische Ausrutscher der letzten Jahrzehnte. Auch die anderen Lehrenden präsentierten ihre Ideen zum Thema.

Zur Halbzeit bekamen dann die Studierenden der künstlerischen Studiengänge ihre Möglichkeit etwas beizutragen. Helena Lauinger füllte den Raum mit ihren Mitstudenten um zu fragen: „Warum sollte ich zum Leben ja sagen? […] Ja sagen zu Karriere, zu einem pervers großen Fernseher, zur Bausparkasse […].“ „Ich habe zum Ja sagen nein gesagt“, erklärte die Asta-Vorsitzende mit Zigarette im Mund. „Ein Grund dafür habe ich nicht, aber wer brauch einen Grund für eine Revolution“, sagt sie weiter und leitet einen Zitat- und Phrasenmarathon ihrer Kommilitonen ein. „Was Talent genannt wird, ist nichts weiter als fortgesetzte harte Arbeit, die richtig gemacht wurde“, oder „Kunst ist eine Waffe die mit Zukunft geladen ist“ um nur einige Beispiel zu nennen.

Gesucht wurde die Auseinandersetzung mit den Konventionen der Wissenschaft und der revolutionären Gedanken der freien Kunst, jedoch ohne die Möglichkeit der Diskussion. Zwar war die gewählte Form des Science Slam ein guter Weg die Wissenschaft in den Rundgang zu involvieren, dennoch darf nächstes Jahr der Diskurs gerne geöffnet werden.